Die beiden letzten Monate waren mal wieder so gar nicht wie geplant. Nach der ersten Messe im März hat mich zunächst ein grippaler Infekt umgehauen. Und als ich den gerade so hinter mir gelassen hatte, fing es an Karfreitag mit einer Blasenentzündung an, die sich dann bis Ostermontag – trotz viel Tee, Cranberry, Mannose und Ausruhen statt Ostern feiern – zu einer ausgewachsenen Nierenbeckenentzündung entwickelt hat.
Trotzdem habe ich die Buchmesse in Solingen zwei Wochen später – mit vielen Pausen – geschafft!
Die Unternehmerinnenmesse in Eitorf im März
Am 8. März fand zum Weltfrauentag die Unternehmerinnenmesse hier in Eitorf statt. Ich bin Gründungsmitglied von „UNE – Unternehmerinnen-Netzwerk Eitorf“, betreue die Webseite und nehme, wenn möglich, auch an den Veranstaltungen teil.
Auf der Messe, die zum zweiten Mal stattfand, fand ich es auch dieses Jahr wieder erstaunlich, welche Vielfalt an frauengeführten Unternehmen wir selbst in unserer eher kleinen Gemeinde haben. Von Gesundheitsberufen über Autorinnen bis hin zum Weinhandel war ein großes Spektrum vertreten.

Ich selbst war an dem Tag leider heiser, aber eine Freundin hat zum Glück meine beiden Lesungen übernommen. Und es war wirklich etwas Besonderes, die eigenen Worte vorgelesen zu bekommen – vor allem, weil sie das „Blub“ aus dem ersten Kapitel von „Die Meerjungfrau in Hamburg“ so herrlich gesprochen hat!
Die Liber-Lestihr-Buchmesse in Solingen im April
Als zweite Messe stand die Liber Lestihr in Solingen an. Leider ist mein Göttergatte am Tag vorher krank geworden, sodass ich diese alleine stemmen musste. Aber es hat alles geklappt!

Vor allem die Gespräche mit anderen Autor*innen um mich herum waren sehr inspirierend für mich.
Für diese und die kommenden Messen habe ich außerdem jede Menge Artefakte aus der Welt der Hüterin kreiert: die heilende Alge mit Glitzer und Kupferkarten aus „Die Meerjungfrau in Hamburg“, „Drachenessenz“ in Fläschchen sowie Einhorntränen und Feenflügel (natürlich ohne Feenleid!) aus der Sammlung von Konrad.
Dazu kommen noch Drachentinte, Glasfedern und Meerjungfrauen-Kugelschreiber sowie von mir gestaltete ATCs (Artist Trading Cards) mit Engelsflügeln in Anlehnung an Rafael.

Ein neues Rätselbuch
Unter dem Pseudonym „Knobelgnom“ veröffentliche ich Rätselbücher – vor allem seit vielen Jahren auch meine Weihnachts-Mitmachbücher. Diese wollte ich so kurz nach Ostern allerdings nicht mit nach Solingen nehmen.
Deshalb habe ich ein „Magisches Rätselbuch für Erwachsene“ entwickelt, das auch zur Hüterin-Reihe passt – inklusive Worträtseln auf Althochdeutsch!

Das Buch findest du auf meiner Webseite:
https://www.julianickel.com/magisches-raetselbuch/
Was im März und April sonst noch los war
Ehrlich gesagt: nicht viel.
Aber ich habe mir einen kleinen Aprilscherz auf Social Media erlaubt! Die Freundin, die mich bei der Unternehmerinnenmesse unterstützt hat, hatte die Idee zu der Kurzgeschichte „Der Minotaurus von Castrop-Rauxel“. Also dachte ich mir: Das wäre doch ein prima Aprilscherz!
Das Cover habe ich mit KI generiert, da ich dafür natürlich nicht meinen Designer beauftragen wollte. Aber ganz ehrlich: Es juckt mich jetzt doch in den Fingern, die Geschichte tatsächlich zu schreiben.

Zum Thema KI plane ich auch noch einen Blogbeitrag, in dem ich beschreiben werde, wo ich KI einsetze – und wo bewusst nicht.
Das habe ich im März 2026 gebloggt
Leider konnte ich wegen der gesundheitlichen Probleme nur einen Blogbeitrag schreiben:
Frankfurt – oder warum mir Recherche vor Ort wichtig ist
Ausblick auf den nächsten Monat
Meine Pläne für den Mai sind relativ einfach: Ich werde den dritten Band der Hüterin zu Ende schreiben: „Die Geister in Köln“! Denn ich möchte ihn rechtzeitig zur FeenCon im Juli fertig haben. Ungefähr zwei Drittel des ersten Entwurfs sind auch schon geschafft!
Ich hoffe, der Mai bringt dir und mir etwas weniger Drama – und dafür ganz wunderbare Magie.
