Große Teile des Januars habe ich mit einem einzigen Projekt verbracht: meinem neuen Buch Neustart auf dem Teller. Es brauchte mehr Aufmerksamkeit, mehr Feinschliff und mehr Umdenken, als ich ursprünglich geplant hatte.
Erst in der letzten Woche des Monats wurde Raum für Neues frei – und dieser Raum füllte sich sehr schnell mit Frankfurt, dem Eisernen Steg und einem intensiven Wochenende beim KI Summit. Ein Monat, der sich rückblickend weniger nach Abschluss und mehr nach Aufbruch anfühlt.
Frankfurt, Neustart und KI Summit
Mein Kurztrip nach Frankfurt
Auf dem Weg zum KI Summit (dazu gleich mehr), der in Bad Homburg stattfand, habe ich mein Gepäck am Frankfurter Hauptbahnhof für ein paar Stunden eingeschlossen und habe noch eine kurze Runde durch Frankfurt gedreht. Eine gute Freundin hatte sich gewünscht, dass ich den Eisernen Steg mit in den zweiten Teil einbaue. Da ich ihn überhaupt nicht kannte, musste ich ihn mir also anschauen. Auf dem Weg dorthin habe ich noch das Drachengäßchen gefunden und einen Juwelier, der Schutzengel-Amulette kreiert – was Alex wohl dazu sagen würde? Dummerweise ist dann noch mein Regenschirm kaputt gegangen – natürlich bei Schneeregen! Ich habe mir dann meinen Schal umgelegt, bin aber doch ziemlich nass geworden. Auf dem Eisernen Steg habe ich dann noch ein nettes Ehepaar aus Minnesota kennengelernt. Anschließend habe ich mir noch ein Stück glutenfreie Schokotorte und Aperol Spritz gegönnt und gesehen, dass die Passage, in der Konrad – eine neue Figur im zweiten Band – seinen Laden hat, inzwischen fertig renoviert ist.





Mein neues Buch Neustart auf dem Teller
Dieses Buch ist der Grund, warum ich immer noch nicht mit dem 2. Buch Der Drache in Frankfurt fertig bin. Eigentlich hatte ich es im letzten August bei einer Buch-Challenge geschrieben“ auf Grundlage eines alten Udemy-Kurses. Aber irgendwas hatte mich die ganze Zeit daran gestört. Anfang Januar habe ich dann den Grund endlich erkannt: es war mir zu sehr klassischer Ratgeber. Es musste aber eher ein Begleitbuch sein für Menschen, die Unterstützung beim emotionalen Umgang mit Nahrungsmittelallergien, -intoleranzen und Zöliakie brauchen – ich kann da selber ein Lied von singen.
Und dann ging es plötzlich ganz schnell und das Buch ist seit letzter Woche verfügbar.

Der KI Summit
Auf meiner Arbeit gelte ich als „Heavy User“ von KI, was meinen Job auch vor eineinhalb Jahren sehr verändert hat – ich habe jetzt als Content Managerin meinen Traumjob! Und auch privat nutze ich KI viel für ganz unterschiedliche Dinge – auch für meine Bücher und das Selfpublishing. Das heißt aber nicht, dass ich nur einen Prompt eingebe und daraus kommt ein fertiges – und wahrscheinlich furchtbares – Buch! Dieses Jahr war ich das zweite Mal auf dem zweitägigen KI Summit des Koerting Institute – und es ist so ganz anders, als man sich das vorstellt. Eher wie ein Klassentreffen mit Leuten, die man mag und sehr, sehr viel Input, wundervollen Gesprächen und Spaß!

Wie ich mit der KI arbeite, werde ich ab nächster Woche in meinem Newsletter „KI mit Gefühl: Schreiben & Selfpublishing“ beschreiben – du kannst ihn hier mit einem kostenlosen Konto bei LinkedIn abonnieren:
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Was im Januar 2026 sonst noch bei mir los war
Mein Buch Die Meerjungfrau in Hamburg ist in die Bücherei in Siegburg aufgenommen worden und stand Mitte Januar in der Minithek! Das ist einer der schönsten Momente in meinem Autorinnenleben. Schon als Kind habe ich davon geträumt, einmal in einen Buchladen zu gehen und sagen zu können: Dieses Buch habe ich geschrieben. Aber mein Buch in der Bibliothek meiner alten Heimatstadt zu finden, ist noch einmal etwas ganz Besonderes für mich. Danke an das wunderbare Team dort!

Ich lerne das Flechten von Bändern mit der Kumihimo-Technik – denn solch ein Band wird im vierten Teil der Hüterin der magischen Wesen eine Rolle spielen. Auf dem Bild siehst du mein erstes Bändchen, noch voller Fehler – aber es macht so viel Spaß!

Der Igel wohnt immer noch bei uns im Garten! Das Foto ist entstanden, als es schon langsam wieder wärmer wurde und er aufgewacht ist.

Das habe ich im Januar 2026 gebloggt
Mein Motto für 2026: Leichtigkeit im Schneckentempo
Auf meinem anderen Blog ging es im Januar natürlich viel um mein neues Buch:
- „Neustart auf dem Teller“ – Ein Gespräch mit mir selbst
- Wenn sich essen nicht mehr normal anfühlt
- Warum ich keine Jahrespläne mehr mache
- Mein 12. Januar in 12 Bildern – Bin ich im falschen Film?
Ausblick auf den nächsten Monat
Im Februar kommt dann hoffentlich endlich der 2. Band der Hüterin raus. Der Ausflug zum Eisernen Steg hat mich extrem inspiriert – so sehr, dass ich jetzt sogar weiß, wie die Geschichte im 6. Band zwischen Alex und Erik zu Ende gehen wird.
