Mein Motto für 2026: Leichtigkeit im Schneckentempo

Mein Motto für 2026: Leichtigkeit im Schneckentempo


Oder: Warum ich aufhöre, gegen mein eigenes Tempo anzuschreiben

Während ich das hier schreibe, sitze ich frierend in einem Auto, das beschlossen hat, genau jetzt den Dienst zu verweigern, und warte auf den Abschleppdienst. Kein geplanter Moment der Selbstreflexion. Eher der Moment, in dem man denkt: „Natürlich. Ausgerechnet jetzt.“

Und trotzdem – oder gerade deshalb – der perfekte Moment, um über mein Wort für 2026 nachzudenken: Leichtigkeit.

Das Motto kam nicht an einem ordentlichen Schreibtisch mit Kerze und Journaling-Prompt. Es kam mitten im Leben. Zwischen Warten, Anhalten und dem stillen Akzeptieren, dass manche Dinge einfach nicht schneller gehen – egal, wie sehr man es möchte.

Und genau da wurde mir klar: Wenn meine Geschichten eines brauchen, dann Zeit. Im Schneckentempo. Und wenn sie etwas tragen sollen, dann Leichtigkeit – nicht als Instagram-Filter, sondern als echte Haltung.

Was „Leichtigkeit im Schneckentempo“ für mich bedeutet

Das ist kein spirituelles Konzept. Das ist meine Art zu sagen: Ich höre auf, gegen mein eigenes Tempo anzuschreiben.

Meine Geschichten dürfen wachsen

Ich schreibe keine Geschichten, die von Plotpunkt zu Plotpunkt sprinten. Meine Welten entstehen langsam. Alex braucht Zeit, um zu verstehen, dass sie die Hüterin ist. Erik zeigt sich Schicht für Schicht. Magie schleicht sich ein – leise, manchmal erst beim zweiten Hinsehen.

2026 akzeptiere ich das nicht nur. Ich feiere es.

Tiefe braucht Zeit. Leichtigkeit entsteht genau dort, wo kein Druck herrscht. (Und ja, das sage ich mir selbst, wenn ich mal wieder denke, ich müsste schneller sein.)

Weniger tragen = mehr Leichtigkeit

Hier meine unvollständige Liste: Dinge, die ich 2026 nicht mehr tragen muss

  • Die Erwartung, jeden Trend mitmachen zu müssen
  • Deadlines, die nicht meine sind
  • Schuldgefühle, weil ich keine 10 Bücher im Jahr raushaue
  • Die Vorstellung, ich müsste wie andere Autorinnen sein

Schneckentempo heißt für mich: bewusst auswählen, was mitdarf. Und den Rest stehen lassen.

Magie braucht Raum – und Vertrauen

In meinen Geschichten ist Magie nichts Lautes. Sie drängt sich nicht auf. Sie wartet.

2026 gebe ich diesem Prinzip mehr Raum – auf dem Papier und dahinter. Weniger erzwingen. Mehr zuhören. Weniger „Das muss jetzt so“, mehr „Mal sehen, wohin es mich führt“.

Leichtigkeit entsteht für mich dort, wo Vertrauen wächst: in den eigenen Rhythmus, in die Geschichte selbst, in den Weg, der sich Schritt für Schritt zeigt.

Auch – oder gerade – im Schneckentempo. 🐌

Meine Geschichten dürfen in ihrem eigenen Tempo wachsen

Und jetzt?

Falls du magst, begleite mich ein Stück auf diesem Weg. Zwischen Magie, Geschichten und langsamen Entwicklungen. Ohne Eile. Mit Leichtigkeit.

👉 Abonniere meine Newsletter, wenn du auch im Schneckentempo unterwegs sind – er kommt nur einmal im Monat!

Der Abschleppdienst kam dann übrigens nach einer Stunde bei 1 Grad Celsius. Aber ich bin froh und dankbar, dass er kam!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen